Bogen

Kurse

Mittwoch, 28.02.2018

09.00 - 12.30

Kurs 1 Mammasonografie-Refresher - mit praktischen Übungen zur Stanzbiopsie

Inhalt
  • Sonografische Korrelation zu mammografischen Befunden
  • Tipps und Tricks zur Mammasonografie
  • Ductale Mammasonografie, Elastografie
  • Stanzbiopsie
Ziel
  • Vermittlung von Grundlagen und Grundverständnis der Mammasonografie
  • Erlernen der Stanzbiopsie
  • Vertiefung vorhandener Kenntnisse
Susanna Hellmeister, Darmstadt
09.30 - 13.00
 
auch für AiW

 

Kurs 2 Handling von geburtshilflichen Notfällen

Vorsitz: Jochen Frenzel, Saarbrücken Inhalt
  • Vermittlung von Strategien und Handlungskonzepten bei gängigen Notfallsituationen im Kreißsaal
  • Erkennen und praktisches Handeln / Handwerkszeug
  • Diskussion mediko-legaler Aspekte
  • Strukturiertes Risikomanagement in geburtshilflichen Einheiten
  • Übungen in Kleingruppen am Phantom
  • Der Kurs ist geeignet sowohl für Anfänger als auch als Refresher für Erfahrene, für Ärzte und Hebammen. 
Ziel
  • Erwerb von theoretischer und praktischer Handlungskompetenz
  • Sicherheit im praktischen Handeln
  • Stärkung der interdisziplinären Teamfähigkeit
  • Erkennen und Vermeiden potenzieller Fallstricke
Clemens Bartz, Gummersbach
Markus Kleine, Köln
Bernd Morgenstern, Köln
Anke Reitter, Frankfurt/Main
09.00 - 18.30
 
auch für AiW

Kurs 3 Grundkurs Impfen in der Gynäkologie

Inhalt
  • Grundlagen der Impfpraxis, impfpräventable Erkrankungen
  • Standard-, Indikationsimpfungen, Impfmanagement in der Praxis
  • Impfungen bei besonderen Personengruppen, Schwangeren
  • Übungen: Impfstatuserhebung, Impfbuch lesen, praktisches Impfen

Ziel

  • Erwerb umfangreichen Impfwissens
  • Zertifikat für die Abrechnungsberechtigung zum Impfen
Bitte Impfausweis mitbringen!
 
Michael Wojcinski, Garmisch-Partenkirchen
 
Mit freundlicher Unterstützung
MSD SHARP & DOHME GMBH, 85540 Haar
10.00 - 17.00
 
auch für AiW

Kurs 4 Refresherkurs Urogynäkologie

Inhalt
  • Klinische Anatomie
  • Pathophysiologie des Beckens aus urogynäkologischer Sicht
  • Urogynäkologische Diagnostik / Psychosomatik
  • Therapieoptionen bei Harn-/Stuhlinkontinenz und Deszensus
    • Physiotherapie, Elektrostimulation, sakrale Neuromodulation
    • 
    Pessar-, Tampon-, Konentherapie
    • medikamentöse Therapie 
    • 
    operative Therapie (Indikationsstellung / perioperatives Management) 

Ziel

  • Erkennen von relevanten Defekten des Beckenbodens, die ursächlich für die urogynäkologischen Beschwerden Ihrer Patientin sind
  • Praxisrelevante leitliniengerechte Diagnostik in der Praxis durchführen, Urodynamik verstehen
  • Zielgerichtete Darstellung von Defekten mittels Ultraschalldiagnostik
  • Erlernen konservativer und operativer Techniken
  • Das passende Pessar zur Behandlung der Beckenbodenerkrankung herausfinden und anpassen
  • Wissen, welche Operation für Ihre Patientin infrage kommt
Wolfgang F. Theurer, Stuttgart
Thomas Fink, Berlin
Boris Gabriel, Wiesbaden
 10.00 - 16.00

Kurs 5 Taping in Gynäkologie und Geburtshilfe

Inhalt
  • Anwendung der K-Taping Anlagen für Indikationen in der Gynäkologie, zur Unterstützung während der Schwangerschaft sowie nach  der Geburt und Rückbildung
  • Unter anderem werden folgende Anlagen vorgestellt: 
    • Schwangerschaft: LWS-Syndrom, ISG-Syndrom, Karpaltunnelsyndrom 
    • nach der Geburt: Rückbildung, Milchstau, Mastitis 
    • gynäkologische Erkrankungen: Menstruationsprobleme, Miktionsprobleme, Gebärmuttersenkung 

Ziel

  • Kennenlernen der Grundlagen der K-Taping Therapie
  • Erlernen der vier Anlagetechniken, Anwendung der Grundanlagetechniken, indikationsbezogene Kombinationsregeln bezogen auf die Gynäkologie, Cross-Taping, Grundregeln der Lymphanlagen
Roger Ehrenreich, Dortmund
Birgit Kumbrink, Dortmund
 
Mit freundlicher Unterstützung
K-Taping Academy GmbH, 44229 Dortmund
14.30 - 18.00
 
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Kurs 6 Mikroskopieren: Vom klinischen Bild, der Abstrichentnahme und Mikroskopie bis zum Speziallabor

Inhalt

  • Erarbeitung der wichtigsten Schritte für eine erfolgversprechende Diagnostik im Präsenzlabor einer modernen frauenärztlichen Praxis
  • Ausfluss, häufige infektiologische Bilder, Präanalytik, Praxis-Algorithmus, Mikroskopie – mit interaktiver TED-Technik aufbereitet
  • Praktische Übungen zur Bedienung des Mikroskops und Mikroskopieren hands on pur

Ziel

  • Vermittlung einer einfachen Systematik zur Beurteilung von Nativpäparaten mit dem Ziel, sicher über den Therapieansatz oder die Notwendigkeit eines Speziallabors zu entscheiden
  • Vermittlung sicherer Handlungsoptionen zur gezielten Durchführung infektiologischer Diagnostik bei vulvovaginalen Beschwerden
Klaus Doubek, Wiesbaden
Axel Valet, Herborn
Martin Weindel, Frankfurt/Main
 
Mit freundlicher Unterstützung
Laborarztpraxis Dres. med. Walther, Weindel und Kollegen, 60437 Frankfurt/Main
14.30 - 18.00
 
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Kurs 7 Ultraschall-Screening in der Schwangerschaft

Inhalt

  • Inhalte der drei Ultraschall-Screeninguntersuchungen in der Schwangerschaft gemäß den Vorgaben der Mutterschaftsrichtlinien
  • Erweiterte Screeningverfahren im ersten Trimenon: Aneuploidie- und Präeklampsiescreening
  • Genetische Blutuntersuchung (NIPT) als Alternative oder Ergänzung zum NT-Test
  • Live-Demonstration des Ultraschalls im ersten und zweiten Trimenon

Ziel

  • Selbstständige, korrekte Durchführung der drei Screeninguntersuchungen
  • Fallstricke der einzelnen Untersuchungen kennen, Tipps und Tricks
  • Beratungssituation im Zusammenhang mit Ultraschalluntersuchungen – auch vor dem Hintergrund des Gendiagnostikgesetzes
Stephan Bosselmann, Stuttgart
Michael Elsässer, Heidelberg

 

Donnerstag, 01.03.2018

08.00 - 10.00

Kurs 8 Präkonzeptionelle Beratung - Fit for female Life

Vorsitz: Dörte Meisel, Wettin-Löbejun
 
Inhalt
  • Bedeutung des prä- und interkonzeptionellen Gesundheitszustands für die Fertilität, für Schwangerschaftsverläufe und ihr Outcome (mütterliche und kindliche Morbidität und Mortalität, Sectiorate) und für die langfristige schwangerschaftsassoziierte Gesundheit
    von Mutter und Kind.
  • Bedeutung der reproduktiven Funktionen für die lebenslange Frauengesundheit auch der Nullipara
  • Ansatzpunkte der aktiven Prävention und primären Intervention
Ziel
  • Vermittlung von Kenntnissen über pathophysiologische Mechanismen, soziodemographische Hintergründe und versorgungspolitische Aspekte
  • Sensibilisierung für die reproduktive Lebensphase als Window of Opportunity für primäre Interventionen durch Frauenärzte zur nachhaltigen Förderung der Gesundheitskompetenz der Frau
  • Erweiterung der Beratung zur Empfängnisregelung um neue Aspekte zur Förderung der Frauengesundheit, frühzeitigen Korrektur von Fehlentwicklungen und Adipositasprävention unter Nutzung des Motivationspotenzials des zentralen Lebensthemas Kinderwunsch
Marianne Röbl-Mathieu, München
08.00 - 10.00

Kurs 9 Rationelle endokrinologische Diagnostik

Vorsitz: Matthias Bloechle, Berlin
 
Inhalt
  • Funktion und Beurteilung weiblicher Hormone
  • Erkennen endokrinologischer Krankheitsbilder
  • Endokrinologische Diagnostik und Differenzialdiagnostik mit einer minimalen Zahl endokrinologischer Parameter
Ziel
  • Vermittlung der Grundlagen der gynäkologischen Endokrinologie
  • Vermittlung von Strategien zur Diagnostik endokrinologischer Krankheitsbilder
  • Am Rande: Diskussion endokrinologischer Therapie
Michael Ludwig, Augsburg
08.00 - 10.00

Kurs 10 Nachsorge nach gynäkologischen Malignomen und Mammakarzinomen - Standards und Falldiskussionen

Vorsitz: Wolfgang Cremer, Hamburg
 
Inhalt
  • Diagnostikverfahren in der Nachsorge bei Patientinnen mit gynäkologischen Malignomen – Was ist sinnvoll? Welchen Stellenwert haben radiologische Untersuchungsverfahren wie CT, MRT, PET-CT? Welchen Nutzen bringen Laboruntersuchungen wie Tumormarker?
  • Fertilitätserhalt in der gynäkologischen Onkologie. Schwangerschaft und Kontrazeption nach Mammakarzinomen
  • Anhand von Fallbeispielen werden typische Fragestellungen in der Nachsorgesituation diskutiert im Hinblick auf den Einsatz von Diagnoseverfahren und deren Stellenwert für daraus folgende Behandlungen
Ziel
  • Kenntnis der Standards in der Nachsorge
  • Praxisrelevante Vorgehensweise in der Nachsorge bei Frauen mit gynäkologischen Malignomen
  • Kenntnis der Konsequenzen und Grenzen diagnostischer Verfahren für die weitere Behandlung
Gerhard Gebauer, Hamburg
08.00 - 10.00

Kurs 11 Moderne Pessartherapie zur Behandlung von Deszensus und Harninkontinenz in der Praxis

Inhalt
  • Bausteine der urogynäkologischen Basisdiagnostik und der konservativen Therapie
  • Moderne Pessarbehandlung im Alltag: Wirkprinzip, Indikationen, differenzierter Einsatz, Deszensusprobleme in der Schwangerschaft, häufigste Fehler und Probleme bei der Pessartherapie, praktische Tipps und Tricks, Handling und Kontrolle des Pessar-Sitzes mit Ultraschall
Ziel
  • Grundlagenwissen von modernen Pessaren
  • Motivation der Patientinnen zur Selbsttherapie
  • Umgang mit Problemen und Fehlern bei der Anwendung
Jacek Kociszewski, Hagen
Sebastian Kolben, Hagen
08.00 - 10.00

Kurs 12 Impfen in der gynäkologischen Praxis - Refresherkurs

Inhalt
  • Umsetzung der Impfempfehlungen der STIKO in den Lebenswelten der
    • Kinder und Jugendlichen
    • Erwachsenen (u.a. bei beruflicher Indikation, Schwangeren, onkologischen Patientinnen)
    • Seniorinnen und Senioren
Ziel
  • Erhöhung der Impfquoten gemäß den Vorgaben durch das neue Präventionsgesetz
  • Umsetzung der neuen Empfehlungen der STIKO zum Impfen in gynäkologischen Praxen
  • Fachlich-kollegialer Austausch kontra „fachgruppenfremdes Impfen“
Cornelia Hösemann, Großpösna
16.45 - 18.45
 
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Kurs 13 Psychische Auffälligkeiten bei gynäkologischen Patientinnen. Erkennen - einordnen - und vielleicht sogar behandeln?

Inhalt
  • Woran sind psychische Auffälligkeiten bei Patientinnen zu erkennen?
  • Besprechung der wichtigsten Symptome einer psychischen Erkrankung
  • Orientierende diagnostische Einordnung
  • Therapeutische Strategien
  • Handlungsmöglichkeiten in der gynäkologischen Praxis
Ziel
  • Orientierungshilfe für Frauenärzte in der schwierigen Situation, mit Fragen aus einem fremden Fach konfrontiert zu sein
  • Vermittlung von Strategien im Umgang mit psychisch auffälligen Patientinnen
Fallvorstellungen der Teilnehmer sind ausdrücklich erwünscht
 
Anke Rohde, Bonn
16.45 - 18.45
 
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Kurs 14 Abnorme uterine Blutungen

Vorsitz: Thomas Döbler, Frankfurt/Oder
 
Inhalt
  • Ätiologie von abnormen uterinen Blutungen (AUB)
  • Reproduktionsstadiengerechte Differenzialdiagnostik der AUB
  • Therapie bei akuter und chronischer AUB
Ziel
  • Vermittlung von Grundlagen der AUB in Abhängigkeit vom Reproduktionsstadium
  • Algorithmus der AUB-Differenzialdiagnostik
  • Algorithmus der AUB-Therapie
Petra Stute, CH-Bern
16.45 - 18.45

Kurs 15 Ambulantes Management von Nebenwirkungen unter onkologischer Systemtherapie in der Gynäkologie

Inhalt
  • Übersicht über häufige Nebenwirkungen unter Systemtherapien in der Gynäko-Onkologie und Senologie: Chemotherapie, osteoprotektive Substanzen, endokrine Therapie und CDK-Inhibitoren, anti-Her2-Therapeutika, monoklonale Antikörper, Prp-Inhibitoren
  • Grundlagen der supportiven Therapie (u. a. Wachstumsfaktoren, antiemetische Therapie, Umgang mit spezifischen Toxizitäten wie Kardiotoxizität, Nephrotoxizität, dermatologischen Komplikationen, Vorgehen bei Begleiterkrankungen, Besonderheiten der oralen Therapie)
  • Umgang mit Notfallsituationen und Komplikationen (z. B. Paravasat, Allergie, Elektrolytstörungen, Tumorlysesyndrom, Portkomplikationen)
Ziel
  • Sicherheit im Management von Nebenwirkungen und Komplikationen
  • Fehlervermeidung und Ablaufoptimierung

Für die Kursteilnehmer besteht die Möglichkeit, bis 15. Februar 2018 spezielle Fälle/Fragen per Email an annekatrin.kraemer@mri.tum.de zu senden.

Marion Kiechle, München
Anne Katrin Krämer, München
Johannes Ettl, München
16.45 - 18.45
 
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Kurs 16 Diagnostik der Cervix uteri: Von der Spiegeleinstellung über Zytologie und Histologie bis zur Kolposkopie

Vorsitz: Manfred Steiner, Ihringen
 
Inhalt
  • Kolposkopische und differenzialkolposkopische Zeichen wie minor und major lesion, ridge sign, inner border, rag sign und offene Drüsen
  • Erfolgreiche Abstrichentnahme erlernen anhand von Bildern, Videosequenzen und praktischen Übungen
  • Zytologische Befunde und Nomenklatur, analoge histologische Befunde und Nomenklatur
  • HPV-Befundung, Wertigkeit, Screening-Ausblicke
Ziel
  • Vermittlung kolposkopischer Techniken und Befunde in Zusammenschau mit den korrelierenden zytologischen und histologischen Befunden
  • Sicherheit bei der Entnahme und Verbesserung der Entnahmetechniken
  • Bedeutung der HPV-Befundung im neuen Screening
Jochen Möckel, Freiburg
16.45 - 18.45

Kurs 17 Aktuelle frauenärztliche Schwangerenbetreuung

Inhalt
  • Rechtliche Grundlagen
    1. Mutterschafts-Richtlinien – Mutterpass
    2. EBM – SGB V
    3. Mutterschutzgesetz – Beschäftigungsverbot
    4. regionale Beratungsangebote
  • Dokumentation und ICD-Codierung
    5. Mutterpass- und Praxisdokumentation
  • Inhalte und Abläufe frauenärztlicher Schwangerenbetreuung (von der Schwangerschaftsfeststellung bis zum Wochenbett)
  • Umgang mit Leistungen außerhalb des Versorgungsauftrags
  • Abrechnung und Regress
  • Selektivverträge und neue Medien
Ziel
  • Vermittlung der Zusammenhänge rechtlicher Grundlagen
  • Umsetzen der Grundlagen in den Praxisablauf
  • Organisation der Praxisabläufe und Termingestaltung
  • Abrechnung mit ICD und EBM
  • Umgang mit Selektivverträgen, Beratungsmaterial und neuen Medien
Klaus Doubek, Wiesbaden
Doris Scharrel, Kronshagen

 

Freitag, 02.03.2018

08.00 - 10.00
 
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Kurs 18 Risiko Wochenbett? - Mastitis, Wochenbettdepression, Blutungen, Thrombose, Fieber im Wochenbett

Vorsitz: Armin Neumann, Bremen
 
Inhalt
Physiologie und Pathologie des Wochenbetts:
  • Probleme beim Stillen: zu geringe Milchmenge, Schmerzen, Schwierigkeiten beim Anlegen, Mastitis puerperalis
  • Wochenbettdepression: Prädiktion, Prävention, Therapie
  • Blutungsstörungen im Wochenbett: verstärkte Nachblutung, Plazentarest
  • Risikoadaptierte Thromboseprophylaxe
  • Fieber im Wochenbett
Ziel
  • Verständnis der Physiologie des Wochenbetts
  • Prävention von Wochenbettpathologien
  • Therapie von Wochenbettpathologien – risikoadaptiert und sinnvoll
Holger Maul, Hamburg
08.00 - 10.00

Kurs 19 Kinderwunschbehandlung in der gynäkologischen Praxis - Workshop mit Fallbeispielen

Vorsitz: Ingeborg Reckel-Botzem, Hainburg
 
Inhalt
  • Ursachen der Kinderlosigkeit / epidemiologische Aspekte
  • Rationelles diagnostisches Vorgehen
  • Konservative und reproduktionsmedizinische Behandlungsoptionen: von der Indikationsstellung bis zur Umsetzung
Ziel
  • Vermittlung von Kenntnissen zu Ursachen von Fertilitätsstörungen
  • Entwicklung von Diagnose-Pfaden zur Abklärung von Fertilitätsstörungen
  • Vermittlung von Kenntnissen zu Chancen und Risiken konservativer bzw. reproduktionsmedizinischer Behandlungsverfahren
  • Diskussion von konkreten Fallbeispielen aus der gynäkologischen Praxis
Christoph Keck, Hamburg
08.00 - 10.00
 
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Kurs 20 Blickdiagnostik Vulva / Vagina

Vorsitz: Martin Hesse, Harztor
 
Inhalt
  • Fallbeispiele und Bilder von Vulvaerkrankungen
  • Zu jedem Fall: Besprechung der Diagnostik, Therapie / Pathogenese
  • Theorie zum Krankheitsbild
Ziel
  • Erkennen und Differenzialdiagnose vulvärer / vaginaler Erkrankungen: Lichen, Lichen ruber, VIN, VAIN, Vulvakarzinom, Herpes genitalis, etc.
  • Darstellung der therapeutischen Möglichkeiten
  • Verbesserung der Versorgung vulvaerkrankter Frauen
Friederike Gieseking, Hamburg
Monika Hampl, Düsseldorf
08.00 - 10.00

Kurs 21 Beckenbodenfunktionsstörungen und Sexualität

Inhalt
  • Was sind Beckenbodenfunktionsstörungen? Senkung, Inkontinenz, Beckenbodenschmerzsyndrom, Beckenbodenschwäche, auch neurologische Aspekte, z. B. bei Frauen mit MS
  • Beckenbodenfunktionsstörungen und Sexualität
  • Diagnostik
  • Therapieformen: konservativ / operativ (Komplikationen – Auswirkungen auf die Sexualität)
  • Was tun, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist?!
Ziel
  • Den Aspekt Sexualität bei den jeweiligen Störungen unkompliziert mit einbeziehen und hinterfragen können und umgekehrt sexuelle Störungen als Hinweis auf eine Beckenbodenfunktionsstörung erfragen können
  • Überblick über die Vielfalt der Therapiemöglichkeiten
  • Für niedergelassene Kollegen: Beratung der Patientin über Therapiemöglichkeiten unter Darlegung der Auswirkungen auf die Sexualität
Eva-Maria Hußlein, München
08.00 - 10.00
 
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Kurs 22 Prä- und perinatale Infektionen: Immunstatusbestimmung, Infektionsscreening und Interventionsmöglichkeiten in der Schwangerschaft

Vorsitz: Thomas Bärtling, Aachen

Inhalt

  • Übersicht zur Häufigkeit prä- und perinataler Infektionen
  • Maßnahmen vor Eintreten einer Schwangerschaft (in erster Linie Impfungen)
  • Maßnahmen in der Schwangerschaft (Infektionsscreening und Immunstatusbestimmung)
    • im Rahmen der Mutterschaftsrichtlinien (Röteln, Syphilis, Chlamydia trachomatis, HIV-Infektionen und Hepatitis B)
    • außerhalb der Mutterschaftsrichtlinien (IGeL)
  • Interventionsmöglichkeiten bei Diagnose einer akuten bzw. chronischen mütterlichen Infektion

Ziel

  • Auffrischung von praxisrelevantem Wissen:
    • Epidemiologie und Risiko wichtiger Infektionen in der Schwangerschaft
    • labordiagnostisches Vorgehen im Rahmen des Infektionsscreenings
    • infektiologische Beratung / Untersuchung über die Mutterschaftsrichtlinie hinaus
    • Indikationen zur Infektionsdiagnostik
Martin Enders, Stuttgart
16.45 - 18.45

Kurs 23 Wenn der Sex weh tut . . . Dyspareunie und Vaginismus im gynäkologischen Fokus

Inhalt

  • Welche Formen der Dyspareunie gibt es?
  • Was ist in der Frauenarztpraxis an Diagnostik / Therapie nötig und möglich?
  • Gesprächsführung bei sexuellen Problemen und speziell Dyspareunie

Ziel

  • Vermittlung von Grundlagen einer sexualmedzinischen Beratung
  • Vermittlung von Basis- und speziellen Kenntnissen bei Patientinnen mit Dyspreunie und Vaginismus
Cornelia Friedrich, Köthen
Markus Valk, Wesel
16.45 - 18.45

Kurs 24 Individuelle HRT in der Peri- und Postmenopause

Inhalt
  • Physiologie und Pathophysiologie des perimenopausalen Übergangs
  • Möglichkeiten und Grenzen therapeutischer Intervention
  • Differenzialdiagnosen von Hitzewallungen
  • Vorgehen in Risikosituationen
Ziel
  • Erarbeitung von Therapiestrategien in den verschiedenen Phasen des Klimakteriums anhand von Kasuistiken 
Teilnehmer werden gebeten, eigene Kasuistiken für diesen Kurs im Vorfeld einzureichen. Bitte senden Sie diese per Mail bis zum 15. Februar 2018 an schaudig@fba.de
 
Katrin Schaudig, Hamburg
Anneliese Schwenkhagen, Hamburg
16.45 - 18.45

Kurs 25 Komplementärmedizinische Betreuung von onkologischen Patientinnen in der Frauenarztpraxis

Vorsitz: Ulrich Freitag, Wismar
 
Inhalt
  • Einführung in die Grundlagen der komplementären Therapieverfahren in der Onkologie 
  • Aktives Management der Nebenwirkungen unter einer akuten onkologischen Tumor-Therapie und in der Nachsorge onkologischer Patientinnen
  • Präventionsansätze schwerer Langzeitfolgen onkologischer Therapie wie z. B. Fatigue
Ziel
  • Schaffung einer komplementärmedizinischen Beratungskompetenz in der eigenen Frauenarztpraxis oder Klinik
  • Verbesserung der Patientenbindung in der schulmedizinisch geführten Therapie und Nachsorge
  • Erweiterung der Kompetenz der Frauenärztinnen und Frauenärzte  in der tumorspezifischen Nachsorge 
Im Rahmen der Qualifikation „Ganzheitliche Frauenheilkunde“ wird der Kurs zusätzlich mit 5 NATUM-Punkten bewertet.
 
Peter Holzhauer, Oberaudorf
16.45 - 18.45

Kurs 26 Konservative Therapie der Harninkontinenz in der Schwangerschaft, nach der Geburt und in der Menopause

Inhalt
  • Klinische Anatomie und Pathophysiologie des Beckenbodens in der Schwangerschaft, peri und post partum sowie in der Menopause
  • Urogynäkologische Untersuchungstechniken zur Detektion von Beckenbodenläsionen
  • Konservative Maßnahmen zur Kontinenzförderung in der Schwangerschaft, post partum und in der Menopause
Ziel
  • Erarbeitung von Behandlungsplänen und geburtshilflichen Risikostrategien zur Vermeidung von geburtshilflich bedingten Beckenbodenschäden
  • Erlernen des Behandlungsspektrums nichtoperativer Therapieoptionen in verschiedenen Lebensabschnitten
  • Gegenüberstellung von konservativen und operativen Therapieformen mit Vor- und Nachteilen
  • Praxisrelevante patientenzentrierte Anleitung zur Aufklärung und zur Förderung der Therapieadhärenz
Gert Naumann, Erfurt
Ralf Tunn, Berlin
16.45 - 18.45
 
auch für AiW

Kurs 27 Pränataldiagnostik im 1. Trimenon (inkl. NIPT)

Inhalt
  • Rationale, epidemiologisch fundierte, klar verständliche und dennoch differenzierte Beratung der Schwangeren vor nichtinvasiver bzw. invasiver Pränataldiagnostik am Ende des ersten Trimenons
  • Strukturierte, effektive Herangehensweise in der sonografischen Analyse des Feten
  • Klare Befundinterpretation ohne Wenn und Aber
Ziel
  • Klare Begrifflichkeit zu Häufigkeiten bzw. Wahrscheinlichkeiten fetaler Erkrankungen am Ende des ersten Trimenons
  • Klare Begrifflichkeit zu Möglichkeiten und Grenzen der Pränataldiagnostik am Ende des ersten Trimenons
  • Vermittlung einer sachlichen Sicherheit und Kompetenz in der Ergebnisvermittlung, die „grenzwertige“ oder „unklare“ Befunde ausschließt – wir können und müssen uns festlegen!
Alexander Scharf, Darmstadt

 

Samstag, 03.03.2018

08.00 - 09.45
 
auch für AiW

Kurs 28 90 Minuten Adnexe vs. Uterus - und der Befund ist rund

Inhalt
  • Adnexe
    • Sonomorphologie, zyklusabhängige Veränderungen
    • Pathologie – keep it simple
    • Dopplersonografie / 3D-Sonografie
  • Uterus
    • Sonomorphologie von der Adoleszenz bis zum Klimakterium
    • Differenzierung Pathologie oder Normvariante
    • Dopplersonografie / 3D-Sonografie
  • Praktische Übungen mittels Ultraschallquiz
Ziel
  • Konzept aus der Praxis für die Praxis
  • Praxisrelevante Sonomorphologie in kompakter / übersichtlicher Form vermitteln
  • Darstellung von Algorithmen zur Dignitätseinschätzung
  • Kennenlernen neuer sonografischer Diagnoseverfahren (3D, Spec, etc.)
  • Optimierung sonografischer Diagnostik
Frank Ruhland, Stralsund
Friederike Vogeler, Stralsund
08.00 - 09.45
 
auch für AiW

Kurs 29 Kindergynäkologische Krankheitsbilder in der Frauenarztpraxis

Inhalt
  • Basiskenntnisse über häufige Krankheitsbilder der Kinder- und Jugendgynäkologie
  • Differenzialdiagnosen und Therapieoptionen werden vermittelt
Ziel
  • Grundkenntnisse kindergynäkologischer Krankheitsbilder und entsprechender Therapiemöglichkeiten für Frauenärzte
  • Komplexe Krankheitsbilder erkennen können, um sie ggf. an Spezialsprechstunden weiterzuleiten
Ivonne Bedei, Frankfurt/Main
08.00 - 09.45

Kurs 30 Phytotherapie in der Frauenheilkunde: Wechseljahresbeschwerden und Blasenleiden, welche Pflanze wann einsetzen?

Inhalt
  • Heilpflanzenportraits für die Gynäkologie und kurze Einführung in die Phytotherapie
  • Wechseljahresbeschwerden, welche Pflanze bei welchem Leitsymptom und was können wir Patientinnen bei Z. n. Mammakarzinom anbieten
  • Harnwegsinfekte und Reizblase – Wirkprinzipien von Pflanzen und Phytopharmaka
Ziel
  • Die wichtigsten Heilpflanzen für unser Fachgebiet kennen und gezielt einsetzen – wann Fertigpräparat und wann Teezubereitung
  • Antibiotika-Einsatz beim unkomplizierten Harnwegsinfekt reduzieren und Rezidiven vorbeugen
Dorothee Struck, Kiel
09.00 - 18.00
 
auch für AiW

Kurs 31 Basis-Kolposkopiekurs

Inhalt
  • Basiskurs zum Kolposkopiediplom
  • Vermittlung von Basiskenntnissen zur Kolposkopie mit Zytologie, Virologie, Management im Überblick
Ziel
  • Unterscheidung von kolposkopischen Minor- und Majorbefunden
Jens Quaas, Stralsund
Volkmar Küppers, Düsseldorf
14.30 - 17.00
 
auch für AiW

Kurs 32 Fetale Fehlbildungen sicher erkennen – Inhalte und sonografische Fallstricke der Screening- Ultraschalluntersuchung in der Schwangerschaft

Inhalt

  • Sonografische Fallbeispiele und Behandlungsverläufe für die tägliche Praxis
  • Aufklärung zu Möglichkeiten der sonografischen Diagnostik zum optimalen Zeitpunkt z. B. NT-Screening oder intensive Fehlbildungssuche
  • Detektion grober kindlicher Körperumrissanomalien und Differenzierung eventueller Mehrlinge (mono- oder dichorial) im I. Screening
  • Erkennen von Entwicklungsstörungen und strukturellen Fehlbildungen im II. Screening
  • Abgrenzung von sonografischen Auffälligkeiten – zwischen Normvariante und Marker mit Anlass für eine weiterführende Diagnostik

Ziel

  • Demonstration von sonografischen Fallstricken der frühen Fehlbildungsdiagnostik anhand von zahlreichen aktuellen Fallbeispielen und Diskussion
  • Exemplarische Falldemonstrationen der wichtigsten im II. Trimenon sonografisch detektierbaren fetalen Fehlbildungen analog den Inhalten der geltenden Mutterschaftsrichtlinien anhand von Ultraschall-Videosequenzen
Matthias Meyer-Wittkopf, Rheine
14.30 - 17.00

Kurs 33 Hygienekurs für die gynäkologische Praxis

Inhalt
  • Einführung und Rechtsgrundlagen
  • Hygiene in der gynäkologischen Sprechstunde
  • Vorbereitung der Praxis
  • Patientenkontakt – typische Abläufe im gynäkologischen Praxisalltag
  • Nachbereitung der Praxis
  • Praxisbegehung: Tipps, Tricks und Fallstricke
Ziel
  • Überblick über aktuelle Hygienestandards zum Schutz von Patientinnen und Mitarbeiterinnen
  • Übertragung der im operativen und klinischen Bereich existierenden Hygienevorgaben auf die jeweilige individuelle Praxissituation
  • Strukturierte Vermittlung einfach umsetzbarer Standards und von praxisnahen Hilfestellungen zur optimalen Vorbereitung auf Praxisbegehungen
  • Erfahrungsaustausch mit erfahrenen und neu niedergelassenen Frauenärztinnen und Frauenärzten
Rüdiger Gaase, Worms
Andreas Pfeiffer, Rostock
Doris Scharrel, Kronshagen
14.30 - 17.00
 
auch für AiW

Kurs 34 Notfälle in der Praxis und Reanimation

Inhalt
  • Relevante Notfälle in der gynäkologischen Praxis
  • Strukturiertes Vorgehen bei kritischen Notfällen
  • Reanimationsalgorithmus nach den aktuellen Leitlinien 2015
Ziel
  • Kritische Notfälle erkennen und kommunizieren
  • Algorithmus für Basic-Life-Support (BLS) kennen
  • Basic-Life-Support praktisch durchführen
  • Einsatz vom Automatischen externen Defibrillator (AED) kennen
Lars Friedrich, Hannover
Kai Johanning, Hannover